Kurzinformation zum Umweltpakt Bayern

 

Am 23. Oktober 2000 haben Bayerische Staatsregierung und bayerische Wirtschaft den „Umweltpakt Bayern - Nachhaltiges Wirtschaften 

im 21. Jahrhundert" unterzeichnet. Mit der neuen Vereinbarung wollen die Paktpartner 

die Spitzenstellung Bayerns im kooperativen 

Umweltschutz weiter ausbauen, Fortschritte im vorsorgenden Umweltschutz erzielen und die Standortattraktivität Bayerns im Wettbewerb 

der Regionen weiter verbessern.

Markenzeichen des „neuen" Umweltpakts ist die Verständigung von Staat und Wirtschaft auf gemeinsame Zielsetzungen auf dem Weg 

zu einer nachhaltigen Entwicklung. Der Zielkatalog umfasst z.B. quantifizierte Ziele in den Bereichen Klimaschutz,

 Ressourcenschonung und Umweltmanagement. Im Gegensatz zu Umweltvereinbarungen anderer Bundesländer zeichnet sich 

der „Umweltpakt Bayern - Nachhaltiges Wirtschaften im 21. Jahrhundert" durch eine breite Themenpalette mit insgesamt 

11 Handlungsschwerpunkten aus. Neben bereits im Umweltpakt Bayern von 1995 aufgegriffenen Themen, enthält der „neue" 

Umweltpakt Bayern zahlreiche innovative Maßnahmenbereiche, wie z.B. die Integrierte Produktpolitik oder die Einbeziehung 

des Dienstleistungssektors.

Die nunmehr unterzeichnete Vereinbarung setzt die bewährte und bundesweit einmalige Tradition des Umweltpakts von 

1995 fort, eine Vielzahl von konkreten Umweltschutzleistungen von Unternehmen und Verbänden zu integrieren, die über 

die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehen. Bereits zur Unterzeichnung des Pakts am 23. Oktober 2000 haben rund 

900 bayerischen Unternehmen mit 1.200 Leistungszusagen ihre Teilnahme am Umweltpakt Bayern erklärt.

 Bayerische Staatsregierung und bayerische Wirtschaft flankieren die Umweltschutz-Anstrengungen der 

Unternehmen durch gemeinsame Projekte und Initiativen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für

 eigenverantwortliches Handeln im Umweltschutz - auf regionaler und Landeebene ebenso wie auf

 Bundes- und internationaler Ebene